Lebensbilder

Für sein Projekt „Lebensbilder“ hat der Fotograf Kai Stefes 13 Menschen abgelichtet, die überlebt haben. Menschen, die als Kinder auf der Flucht waren, versteckt wurden und die dem vernichtenden Euthanasie-Programm der Nazis entkamen. 

Die 13 ausdrucksstarken Portraits sind in höchstem Maße authentisch. Sie zeigen Persönlichkeiten, die den Betrachter unverwandt anschauen: mal verschmitzt, manchmal ernst, zuweilen trotzig. So, als setzten sie dem menschenverachtenden System, in dem sie aufwuchsen, einen Triumph entgegen: Wir haben überlebt – und wie! Wir haben gearbeitet, gefeiert, gelacht, geliebt. Davon erzählen auch die begleitenden Texte. Sie sind die Essenz aus vielen Gesprächen – mit den Portraitierten selbst, mit Familienangehörigen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Lebenshilfe. 

Es ist eine Ausstellung entstanden, deren großformatige Schwarz-Weiß-Fotos faszinieren und die dem Vergessen ein Mahnen und Erinnern entgegensetzt. 

Das Projekt wurde von der VG WORT und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Förderprogramms Neustart Kultur sowie von der Stiftung Kulturpflege und Kulturförderung der Sparkasse Neuss gefördert.

 

Lebensbilder

Kai Stefes

1.9. bis 30.9.2022

 
 

 

ehemalige Synagoge

Hülchrath

Broichstr. 16, 41516 Grevenbroich

 
 

 

30.9.2022          19:00 Uhr

Finissage

Musikalischer Beitrag von Ralph Hintzen und Peter Daners

Noch 4 Plätze frei

 

 

Aufgrund der begrenzten Plätze ist eine Anmeldung zu allen Veranstaltungen erforderlich.

lebensbilder@kaistefes.de

oder

0170/3112803

 
 

Aufgrund der anhaltenden Bauarbeiten auf der Broichstraße bitte auf dem Schützenplatz parken